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Haltung üben: Wenn nichts mehr sicher ist – Inklusion und Museumsarbeit in der Ukraine
Datum

17. März 2026

Uhrzeit

17–18:30 Uhr

Ort

Online 

Anmeldung
Sprache

Deutsch und Ukrainisch (Simultanübersetzung)

Inklusive Kulturarbeit in Zeiten des Krieges: Wie schaffen es Institutionen, für Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Bedürfnissen und Lebensrealitäten weiterhin Zugang zu Kultur zu ermöglichen? Welche neuen Formen von Gemeinschaft, Fürsorge und Solidarität entstehen, wenn Inklusion unter extremen Bedingungen gedacht und praktiziert wird? Welche Herausforderungen sind zu bewältigen, welche Prioritäten zu setzen? Seit Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine stehen ukrainische Museumsschaffende und Kulturarbeitende vor Fragen wie diesen. In der Online-Veranstaltung „Wenn nichts mehr sicher ist - Inklusion und Museumsarbeit in der Ukraine“ lädt das Bauhaus-Archiv, gemeinsam mit der Museumsagentur und OBMIN, dazu ein über die Rolle von Museen für ein solidarisches Miteinander und Empowerment ins Gespräch zu kommen.

Oksana Zhmurko vom Andrey Sheptytsky National Museum in Lviv, Art and Memorial Museum of Leopold Levytsky und Kateryna Hryshchenko vom Dmytro Yavornytsky National Historical Museum of Dnipro geben Einblicke in ihre Arbeit. Sie zeigen auf, was kulturelle Räume auch unter Kriegsbedingungen möglich machen können. Danach öffnen wir den Raum für Fragen, gemeinsames Nachdenken und Vernetzung. Der Kunsthistoriker, Kurator und Journalist Konstantin Akinsha moderiert den Austausch. Die Zoom-Veranstaltung findet auf Deutsch und Ukrainisch mit Simultanübersetzung statt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Serie „Haltung üben. Eine Veranstaltungsreihe zu Bauhaus und Vielfalt“ des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Kooperation mit der Agentur für Internationale Museumskooperation sowie dem ukrainischen Museumsnetzwerk OBMIN statt.

Foto: © Pauline Ruther