16.-18. September 2026
Bundeskunsthalle, Bonn
Vom 16. bis 18. September 2026 findet in der Bundeskunsthalle Bonn erstmals der BONN SUMMIT – European Forum on Culture and Politics statt. Das neue Forum bringt Akteur*innen aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um über die kulturellen Grundlagen offener und demokratischer Gesellschaften zu diskutieren. Im Fokus stehen aktuelle geopolitische Entwicklungen, die Rolle kultureller Institutionen sowie die Frage, wie internationale Kooperationen und gemeinsame europäische Werte gestärkt werden können.
Am 18. September diskutieren wir gemeinsam mit Christina Beinhoff (Auswärtiges Amt), Gregory Houston (International Arts and Artists), Mikaël Mohamed (MUCEM), Gabriela Moulin (Instituto Tomie Ohtake) und Sascha Priewe (North American Cultural Diplomacy Initiative & Aga Khan Museum) im Rahmen des Panels „Internationale Zusammenarbeit in Zeiten geopolitischer Spannungen" die Rolle von Kulturinstitutionen in einem zunehmend von politischen und gesellschaftlichen Spannungen geprägten Umfeld.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich internationale Kulturkooperationen in Zeiten geopolitischer Spannungen gestaltet und gestärkt werden können, ohne ihren Anspruch auf Offenheit und Dialog zu verlieren. Welche Verantwortung tragen Kulturinstitutionen in einem zunehmend polarisierten Umfeld? Und wie können transnationale Partnerschaften dazu beitragen, Verständigung, kulturellen Austausch und gesellschaftlichen Zusammenhalt über Grenzen hinweg zu stärken?
Wir freuen uns darauf, diese wichtige Debatte mitzugestalten und mit Partner*innen aus Europa und der Welt über die Zukunft internationaler Kulturkooperationen ins Gespräch zu kommen.
Weitere Informationen zum BONN SUMMIT und zum Programm:
https://www.bundeskunsthalle.de/bonnsummit
„BONN SUMMIT“ fördern wir als Pilotprojekt in „Engage in dialogues“, unserem Programm für den fachlichen Austausch zwischen Museumsschaffenden, um grenzüberschreitende Kooperationen voranzubringen.