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Drei Jahre internationale Museumskooperation

Drei Jahre Museumsagentur – das sind drei Jahre internationale Kooperation und Austausch mit mehr als 150 Museen und Partnerinstitutionen in Deutschland und 17 weiteren Ländern auf 5 Kontinenten. Wir blicken darauf zurück, wie wir aus unserer Gründungsidee ein weltweites, tragfähiges Netzwerk aufgebaut haben. Und schauen nach vorn auf das, was auf diesem Fundament als Nächstes entsteht. 

Wie alles begann: Von der Idee zur Institution

Am Anfang stand die Idee für eine neue Institution. Ihre Aufgabe? Die über 7.000 deutschen Museen auf der internationalen Bühne noch sichtbarer machen, damit sie ihre Sammlungen, ihr Wissen und ihre Geschichten mit der Welt teilen können. So entstand die Museumsagentur: eine zentrale Anlaufstelle, die deutsche Museen mit Partnern auf der ganzen Welt zusammenbringt. 

Im Oktober 2023 wurden wir als gemeinnützige GmbH des Bundes gegründet. Mitte 2024 startete unsere erste Mitarbeiterin, heute arbeiten 13 Menschen in unserem Team in Berlin. Wir sind deutschlandweit wirksam und einmalig.

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    Delegationsreise des Shanghai Museum, Berlin, 2024. Foto: © Agentur für Internationale Museumskooperation

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    Workshop „Das inklusive Museum: Räume für Austausch und Teilhabe schaffen“, Bauhaus-Archiv, Berlin, Herbst 2025. Foto: Silke Briel

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    ICOM Working Group on Decolonisation und das Team der Museumsagentur, Kant-Garagenpalast, Berlin, 2.–3. Juni 2025. Foto: © Agentur für Internationale Museumskooperation

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    Forschungsaufenthalt „Gemeinsame Arbeit am geteilten Erbe“, Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg, Oldenburg, Oktober und November 2025. Foto: © Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg

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Was wir tun: Begleitung in allen Phasen der internationalen Zusammenarbeit

Wir begleiten Museen von der ersten Projektidee bis zum Rücktransport der Leihgaben – mit Expertise, Kontakten und Anschubfinanzierung, damit Ideen Wirklichkeit werden können. Seit Herbst 2024 haben wir 28 Projekte gefördert, mit unseren Veranstaltungen mehr als 500 Museumsfachleute erreicht und fünf Recherchereisen organisiert. Aus diesen Reisen sind mehrere langfristige Ausstellungs- und Forschungskooperationen entstanden. 

Daneben haben wir ein Dutzend neue Museumspartnerschaften initiiert und nachhaltige Strukturen, die langfristig in den Museen wirken, mit aufgebaut: An fünf Institutionen mit ausgewiesener fachlicher Exzellenz und großem internationalen Potenzial sind Stellen für International Development entstanden. Sie sind der Startschuss dafür, internationale Ausrichtung und Vernetzung strategisch und dauerhaft in den Häusern zu etablieren. Die Nachfrage nach unseren Angeboten und Förderprogrammen steigt mit jeder neuen Ausschreibung.

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    Recherchereise „Future-Oriented Museum Management in Brazil and Germany – Transformation, Governance, and Public Engagement“, Museu do Amanhã, Rio de Janeiro (Brasilien), Juni 2026. Foto: Zô Guimarães

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    Ukraine Culture Security Forum, Berlin, 22.–23. Oktober 2025, Foto: © OBMIN, K. Łukasiewicz

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    Workshop „Das inklusive Museum: Räume für Austausch und Teilhabe schaffen“, Berlinische Galerie, Herbst 2025. Foto: Silke Briel

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    Recherchereise “Future-Oriented Museum Management in Brazil and Germany – Transformation, Governance, and Public Engagement“, Museu de Arte de São Paulo (MASP), São Paulo (Brasilien), Juni 2026. Foto: Natalia Cesar

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    Ukraine Culture Security Forum, Berlin, 22.–23. Oktober 2025, Foto: © OBMIN, K. Łukasiewicz

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    Recherchereise „Expanding Audience Engagement and Dialogue in Contemporary Art between Germany and Türkiye“, Istanbul (Türkei), 17.–21. November 2025. Foto: Burak A. Bal

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    Recherchereise „Expanding Audience Engagement and Dialogue in Contemporary Art between Germany and Türkiye“, Istanbul (Türkei), 17.–21. November 2025. Foto: Burak A. Bal

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    CoMuseum 2025: Museums and Hope, Athen und Thessaloniki (Griechenland), 3.–5. Dezember 2025. Foto: © The CoMuseum International Conference 2025

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    Ukraine Culture Security Forum, Berlin, 22.–23. Oktober 2025, Foto: © OBMIN, K. Łukasiewicz

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    Recherchereise „Future-Oriented Museum Management in Brazil and Germany – Transformation, Governance, and Public Engagement“, Museu de Arte do Rio (MAR), Rio de Janeiro (Brasilien), Juni 2026. Foto: Zô Guimarães

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    Recherchereise „Future-Oriented Museum Management in Brazil and Germany – Transformation, Governance, and Public Engagement“, Instituto Tomie Ohtake, São Paulo (Brasilien), Juni 2026. Foto: Natalia Cesar

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Wohin es geht

Museen schaffen Vertrauen über Grenzen hinweg. Deshalb bleibt es unsere Mission, Museen als internationale Akteur*innen zu stärken. Bis 2030 setzen wir dafür auf mehr internationale Ausstellungskooperationen, neue Chancen und innovative Kooperationsmodelle für Museen und die Einbindung weiterer Museen jenseits der Metropolen.

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    Recherchereise „Future-Oriented Museum Management in Brazil and Germany – Transformation, Governance, and Public Engagement“, Instituto Inhotim, Brumadinho (Brasilien), Juni 2026. Foto: Débora Guimarães

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    Projekt „Stories across Borders – Sudans Kulturerbe verstehen, neu denken, sichern“, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung (ÄMP), Berlin, Frühjahr 2026. Foto: Silke Briel

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    BONN SUMMIT – European Forum on Culture and Politics, Bundeskunsthalle, Bonn, 16.–18. September 2026. Foto: Simone Szymanski, 2026 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland gGmbH

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    Recherchereise „Future-Oriented Museum Management in Brazil and Germany – Transformation, Governance, and Public Engagement“, Instituto Inhotim, Brumadinho (Brasilien), Juni 2026. Foto: Débora Guimarães, niincontent

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    Projekt „Stories across Borders – Sudans Kulturerbe verstehen, neu denken, sichern“, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung (ÄMP), Berlin, Frühjahr 2026. Foto: Silke Briel

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Dank

Dass aus einer Idee eine weltweit wirkende Institution wurde, verdanken wir unseren Mitarbeitenden und unseren Partner*innen. Unser Dank gilt dem Auswärtigen Amt als verlässlichem Gesellschafter sowie dem Aufsichtsrat für die andauernde strategische Begleitung. Ebenso danken wir der unabhängigen, international besetzten Jury, die die geförderten Vorhaben und Stellen ausgewählt hat. Wir danken den mehr als 150 Institutionen, die mit uns verbunden sind, und vor allem den Museen und Museumsschaffenden selbst, deren Ideen und Projekte zeigen, was internationale Zusammenarbeit bewirken kann.  

Um mehr zu den internationalen Kooperationsprojekten zu erfahren, schauen Sie unter „Aktuelles“ und in unserer neuen Rubrik „Aus den Projekten“ rein.